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Erfolgversprechendes Rezept

Um den Start ins Berufsleben zu erleichtern, setzt der Kreis Viersen durch die GFB seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 bei der zusätzlichen Förderung Jugendlicher auf ein neues Rezept. Es heißt „Ein-Topf“ und zielt darauf ab, die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen nachhaltig zu stärken.
Um mit dem Projekt „Ein-Topf“ eine kreisweit einheitliche und transparente Struktur zur individuellen Förderung aufzubauen, hat die GFB eine fünfköpfige Projektgruppe zusammengestellt. Die Aufgabe der vier Diplom Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagoginnen im Team besteht auch darin, die bereits vorhandenen Angebote zur systematischen Förderung und Beratung von Jugendlichen zu koordinieren und durch effektive Vernetzung möglichst rasch zu optimieren.
Für als förderungsbedürftig klassifizierte Schülerinnen und Schüler ist „Ein-Topf“ kein Pflichtprogramm, sondern setzt das ausdrückliche Einverständnis der Jugendlichen und deren Eltern voraus. Liegt die Zustimmung vor, wird – auch in Kooperation mit anderen Initiativ-Gruppen in der Berufsvorbereitung wie Arbeitsagentur, Jugendberufshilfe oder Kammern – ein individuell ausgerichtetes Förderkonzept erarbeitet.

 

Gute Resonanz

Das Angebot zur Teilnahme am Projekt „Ein-Topf“ stieß bei den Schulen im Kreis Viersen auf gute Resonanz. Kontakt zu den Koordinatoren der GFB nahmen im Jahr 2009 auf:

4 von 4 Gesamtschulen
8 von 10 Hauptschulen
5 von 6 Förderschulen
1 von 2 Berufskollegs

 

Die Vermittlung von Basiskenntnissen in wichtigen Schulfächern kann dabei ebenso im Fokus stehen wie Berufsorientierung, Bewerbungstraining oder Pünktlichkeit und Ausbau der Teamfähigkeit. Seine inhaltliche Ausrichtung findet „Ein-Topf“ also nicht nur in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, sondern auch in den Anforderungen, die die hiesige Wirtschaft an Schulabsolventen stellt. Für Betriebe und Unternehmen geht es unter anderem infolge des demographischen Wandels in immer stärkerem Maße darum, qualifizierten Nachwuchs einstellen zu können, um dem zu erwartenden Fachkräftemangel frühzeitig entgegen zu wirken.

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