In Kooperation mit der LVR-Klinik Viersen kümmert die GFB sich intensiv um Menschen, die aufgrund tiefgreifender Defizite in regulären Arbeitsgelegenheiten überfordert sind. Beim Projekt „Integrative Werkstatt“ lernen sie, mit grundlegenden Belastungssituationen zurechtzukommen.
Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, sollen durch das Projekt in die Lage versetzt werden, andere Arbeitsgelegenheiten wahrnehmen zu können. Die intensive arbeitstherapeutische Betreuung hilft den Teilnehmern, sich zu stabilisieren und Widrigkeiten in ihrem persönlichen Umfeld soweit wie möglich abzubauen. Dies ist die Grundlage, um das erforderliche Belastungsniveau für eine Eingliederung zu erreichen.
Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der LVR-Klinik Viersen statt, da hier eine langjährige Erfahrung in der Förderung von Menschen mit Defiziten durch das Medium Arbeit besteht. Die gezielte regelmäßige Tätigkeit ist dabei sowohl Mittel als auch Ziel. Da im Servicebetrieb der Rheinischen Kliniken Viersen bereits Zusatzjobs bestehen, kann ein nahtloser Übergang in eine solche „reguläre Beschäftigung“ ermöglicht werden. Ferner macht die Klinik den Betroffenen bei vielen der zu erwartenden hinderlichen Faktoren Hilfeangebote aus ihren verschiedenen Behandlungsbereichen. Im Rahmen der Maßnahme kann die neu erworbene Beschäftigungsfähigkeit durch ein mehrwöchiges Praktikum in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes auch außerhalb des geschützten Werkstattbereiches getestet und gefördert werden.
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