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Seit
dem 1. Oktober 2007 gibt es für Arbeitslose, die es auf dem Arbeitsmarkt
besonders schwer haben, eine neue JobPerspektive. Durch den zu diesem
Termin neu eingeführte Absatz „e“ des §16 SGB II können Arbeitgeber
nämlich Fördergelder in Anspruch nehmen, wenn sie besonders schwer
vermittelbaren Personen die Möglichkeit eröffnen, mit einer guten
Perspektive in das Erwerbsleben zurückzukehren.
Die GFB hat dabei die Aufgabe übernommen, für Einrichtungen, deren
Infrastruktur eine selbständige Personaleinstellung nicht zulassen,
sowie für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden als Einstellungsträger
zu fungieren, um so Arbeitslosengeld II-Beziehenden zu helfen, ihre
Bedürftigkeit zu beenden.
Im Dezember 2008 und im März 2009 wurden insgesamt sieben auf zwei Jahre befristete Arbeitsverträge mit Arbeitslosengeld II-Empfängern aus dem Bereich Nettetal unterzeichnet. Deren Einsatz als Hilfskraft erfolgt in den Einrichtungen, in denen sie sich bereits als „Ein-Euro-Kräfte“ bewährt hatten. In Nettetal waren das die Vereine „Arbeitsgemeinschaft Biotopschutz im Kreis Viersen, Landschaftshof Baerlo“, „Helfende Hände mit Herz“ und „Nettetaler Tafel“.
Im Laufe des Jahres 2009 hat die GFB mit vier Willicher ALG II-Bezieherinnen
ein befristetes Arbeitsverhältnis begründet. Sie werden in städtischen
Schulen als Hilfskräfte in der Schulbibliothek oder zur Unterstützung
bei der pädagogischen Betreuung eingesetzt. Ein weiteres Arbeitsverhältnis
wurde im Evangelischen Altenzentrum in Oedt im Bereich der Demenzbetreuung
geschaffen.
Elf Personen haben die Chance also wahrgenommen, durch JobPerspektive
wieder am (Erwerbs-)Leben teilzuhaben. Lediglich ein Arbeitsvertrag
wurde zum Ende der Probezeit aufgekündigt.
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